Jun 20 2014

Euromaster Lauwersoog (NED), 29.05-01.06.14

Euromaster NED 14Laser Standard

Lauwersoog ist eine Reise wert. Die einmalig schöne Lage, auf der einen Seite des Damms das Watenmeer und auf der anderen Seite das malerische Lauwersmeer. Ein ideales Segelrevier. Erstaunlich, dass nicht mehr Laseristen aus der Schweiz anreisten. Nur zwei Standart- und vier Radialsegler. Bei den Standarts Beat Heinz und ich.

Das Feld der Standarts ist gut besetzt. 71 Segler sind am Start. Aufgeteilt in vier feste Gruppen, die in jedem Lauf neu kombiniert werden.

Donnerstag, erster Regattatag

Leichter Nieselregen, kalt, aber guter Wind. Das Lauwersmeer überraschend warm, 18°C. Der Stau an der Rampe und eine treibende Boje verhindern einen pünktlichen Start. Auch beachten einigen Lasersegler die Fahrwassermarkierungen nicht und landen in einer Sackgasse. Was dann heisst: alles aussteigen und Boot in tiefere Wasser zurückziehen. Die Kühe am Ufer schauen dem Treiben gelassen zu. Dann geht los und wir geben ordentlich Gas. Windstärke 4+, gemischt mit einigen Böen von links und rechts. Beat und ich fahren an diesem Tag unsere besten Rennen und sind noch gut dabei.

Freitag:

Heute erwarten uns 3 Läufe. Leider hat der Wind auf 2 bis 3 abgeflaut. Dafür scheint die Sonne und es ist richtig warm. Rangmässig liegt weder für Beat noch für mich allzu viel drin. Wir fahren eher im hinteren Drittel und versuchen einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Samstag:

Der beste Tag. Tolles Wetter. Super Wind. 3 bis 4 Windstärken. Da am Abend das grosse Essen stattfindet, gibt es nur 2 Läufe. Und das bei den tollen Verhältnissen. Ich packe für den Zürichsee sicherheitshalber mal 2 Büchsen holländischen Wind ein. Unsere Resultate sind besser als am Freitag. Wir realisieren aber auch das doch hohe Niveau der holländischen Mastersegler

Sonntag:

Nochmals eher leichte Winde wie am Freitag. Zu dem drehenden Wind kommen erschwerend einige Fischer, die seelenruhig im Regattaraum ankern (direkt im Vorwindkurs) und versuchen für Ihren Wettbewerb die grössten Fische zu fangen.

Für Beat und mich könnte das Fischen ein möglich alternative zum Lasersegeln sein. Fahren wir doch beide im hinteren Drittel und fangen ordentlich Punkte ein.

Mit den Gesamträngen 55 (Beat) und 33 (ich) packen wir unsere Sachen ein und nehmen die lange Heimreise unter die Räder. Wir beiden hoffen für Hyeres auf doch etwas mehr und konstanteren Wind.

Meilen, 10.6 2012

SUI 202515
Roland Fischer

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